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Dieser Traum spricht bildlich von einer schmerzhaften und beängstigenden, aber letztendlich befreienden “zweiten Geburt”: Katja scheint sich an einem Ort zu befinden, der der Gebärmutter ähnelt und den sie verlassen möchte.
So beschreibt das Mädchen die nächtlichen Bilder. Wüßten wir Näheres über sie und ihre Geburt, könnten wir besser verstehen, ob sich der Traum auf die tatsächliche Geburt bezieht oder auf eine zweite Geburt im übertragenen Sinn.
Der Traum könnte – als dritte Möglichkeit – auch auf eine schwierige sexuelle Beziehung hinweisen. Da es aber nicht die notwendigen diesbezüglichen Hinweise gibt, können wir das nicht mit Sicherheit erkennen.
Der Traum stellt vor eine schwierige Entwicklung, die sich als ernsthaft entpuppt. Am Ende eines engen unterirdischen Ganges erblickt sie einen Lichtstrahl, der sie in einen neuen Abschnitt führt und völlig neue Perspektiven offenbart.
Aber auch dieser Übergang bringt, wie letztendlich jede psychische Veränderung und jede neue Anpassung, die Angst mit sich, die Hürde, die den neuen Weg versperrt, nicht zu überwinden oder den Weg nicht zu finden oder wie in diesem Fall, am Ausgangsort zu verharren.
Der Ort befindet sich in unserem Inneren, das wir beengend finden.
Muß auch im wirklichen Leben versuchen, die Hürde zu überwinden.
Wir haben mehrmals auf die Wichtigkeit der Spuren der Träume und auf die Bedeutung immer wiederkehrender Träume hingewiesen: diese Bilder lenken unsere Aufmerksamkeit auf einen tief im Inneren sitzenden Knoten.
Etwas muß überwunden werden.
Was hält also “gefangen”? Diese Fragen stellt sich sicherlich, um die Botschaften des Traumes zu verstehen und so gestärkt ihren Weg fortzusetzen.
Es wäre sehr interessant, zu sehen, wie sich verhält, wenn sie versteht, was sie machen muß um “an den Ort zu gelangen, den man erreichen muß”…Vielleicht ist der zu überwindende Weg im Traum beschriebe